Donnerstag, 12. April 2018


!MitMischen leitet Pädagogischen Tag des Fachbereichs Soziales II im DRK Bildungswerk Sachsen

Am 28.03.2018 führte !MitMischen die Mitarberinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Soziales II des DRK Bildungswerkes Sachsen durch den pädagogischen Tag.

In einer Mischung aus Teambuilding, Anerkennungs- und Seminartag wurde der Workshop „Wie wir einander begegnen“ als Einstieg in die Themen Interkulturalität und Vielfalt im Alltag von Lehrenden zum ersten Mal in dieser Art beim Bildungswerk Sachsen durchgeführt.

Die Pädagoginnen und Pädagogen konnten sich ihre eigene Dozentenidentität bewusst vor Augen führen und in Austausch darüber mit anderen Kolleginnen und Kollegen gehen. Es gibt bereits einiges an Vorwissen im Kollegium mit interkulturellem Leben und Lernen, sei es durch Reisen, Fachwissen oder die eigenen Erfahrungen aus dem Unterrichtskontext.

Ziel des Tages war es zum einen, das Thema Interkulturalität und Vielfalt zur Sprache zu bringen und den Wissensstand zu eruieren. Zum anderen sollte das pädagogische Team mit dem Thema in Berührung kommen und ein Bewusstsein für die Komplexität  entwickeln. Es bestand großes Interesse tiefgründiger in dieses Wissensgebiet einzutauchen. Anhand einer praxisnahen kollegialen Fallberatung konnte gezeigt werden, wie viel eigene Lösungsansätze und Wissen im Team stecken. Zukünftig werden Unterrichtskonzepte gemeinsam mit dem beim Bildungswerk angegliederten Modellprojekt „Vielfalt“ erarbeitet und in den Lehrplan aufgenommen.




Erster Workshop im Co mit migrantischem Trainer bei den Seminarwochen der Freiwilligendienste in Leipzig

Am 21.03.2018 gab es im Rahmen der Freiwilligendienstseminarwochen in Leipzig das erste Team aus deutscher Trainerin und syrischem Trainer.

In der Vergangenheit gab es schon internationale Trainerinnenteams. Das ist prinzipiell nichts Neues. Im März berichteten wir von der Vermittlung der Methoden unseres Workshops „Wie wir einander begegnen“ an migrantische Trainerinnen und Trainer.

Einer der Teilnehmenden konnte die vermittelten Methoden nun mit der Trainerin im Co in der Praxis erleben. Für acht Freiwilligendienstleistende gestalteten sie den Seminartag unter dem Motto „Wie wir einander begegnen“ interaktiv. Wert wurde vor allem auf die Selbsterfahrung mit Identität, Werten oder Bildern im Kopf gelegt.

Die Jugendlichen hatten einen schönen Tag und wünschten sich die Vertiefung der unterschiedlichen Diskriminierungsformen für die nächsten Seminarwochen.




Donnerstag, 29. März 2018

Deeskalations- und Konfliktmanagement-Schulung als gemeinsame Veranstaltung des Teams Migration/Integration und des Projektes !MitMischen

Das Team Migration und Integration des DRK Landesverbandes Sachsen veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Projekt !Mitmischen und den anderen ostdeutschen DRK-Landesverbänden vom 14.03.2018 bis 16.03.2018 eine Fortbildung zum Thema „Deeskalations- und Konfliktmanagement“.

Ziel der Veranstaltung war es, den Mitarbeitenden der DRK-Kreisverbände für ihre Arbeit in der Flüchtlings- und Migrationshilfe präventive sowie eingreifende Strategieansätze für verbale, nonverbale und körperliche Deeskalation und eine geeignete Kommunikation im Konfliktfall zu vermitteln.

Am ersten Tag ging es vor allem um Einstellungen und Methoden, die dabei helfen sollen, möglichst gut mit den spezifischen Belastungen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen umzugehen. Geleitet wurde dieser Workshop von dem Prozesspsychologen Jörg Heidig, der selbst langjährige Erfahrung in der Flüchtlingshilfe hat. Er stellte den Teilnehmenden verschiedene Methoden zur persönlichen Abgrenzung und Psychohygiene vor und beriet zudem zum Thema Selbstschutz.

Am zweiten Workshoptag folgte ein „Deeskalationstraining“. Mit vielen praktischen Übungen schulten Maik Eberhart und Martin Mierisch, Trainer des sächsischen Gewaltpräventionszentrums (VAP e.V.) die Teilnehmenden hinsichtlich Erklärungsansätze zur Entstehung von Gewalt und Aggressivität, körperlicher und verbaler Deeskalation, Eigenschutztechniken und Methoden zum Eingriff in aggressive Fremdsituationen.



Am dritten Tag setzten sich die Teilnehmenden unter der Anleitung von Kathleen Markwardt (Diplom Soziologin/ Coach) mit dem Umgang mit fremden Kulturen, den daraus resultierenden Missverständnissen und den Methoden einer kulturübergreifenden Zusammenarbeit auseinander.

Donnerstag, 22. März 2018

Drittes Ausbildungswochenende der DRK Beraterinnen und Berater für Demokratie und Beteiligung im Haus Grillensee in Naunhof bei Leipzig 

Vom 09.03.2018 bis 11.03.2018 fand das dritte Modul des aktuellen Ausbildungsdurchganges der Beraterinnen und Berater für Demokratie und Beteiligung statt.

An diesem frühlingshaften Wochenende wurde zunächst das Thema Moderation von Gruppen noch einmal aufgegriffen. In einer Übung hatten die Teilnehmenden die Chance, den Umgang von Moderatorinnen oder Moderatoren mit herausfordernden Situationen zu üben.

Weiterhin wurden die Teilnehmenden sensibilisiert für die Beratung von Konflikten (z.B. in Teams) und setzten sich mit dem Thema Diskriminierung auseinander. Die Auseinandersetzung mit der systemischen Schleife, Methoden der Gesprächsführung und der Hypothesenbildung waren ebenfalls Themen, die in diesem Modul bearbeitet wurden.

Der Fokus an diesem Wochenende lag neben den inhaltlichen Inputs wieder auf der Möglichkeit, sich in der systemischen Beratung zu üben. Die Teilnehmenden nutzten diese Chance umfangreich und konnten gute Erfahrungen in der Rolle des Beraters oder der Beraterin sammeln.


Das Wochenende bot wieder viel Raum für Austausch, Praktizieren und Lernen. Viele Teilnehmende sind jetzt schon gespannt auf die zukünftige Beratungstätigkeit in den Kreisverbänden und im Landesverband des DRK Sachsen nach Vollendung der Ausbildung Ende April 2018.