Dienstag, 6. Februar 2018

!MitMischen | Freiwilligendienst: Planspiel zum Komplexen Hilfeleistungssystem

Am 26.1. 2018 fand erstmals, initiiert durch das Projekt !MitMischen, ein Planspiel um einen fiktiven komplexen Rettungseinsatz statt. Ziel war es das Komplexe Hilfeleistungssystem des DRK samt den fünf Gemeinschaften kennenzulernen. In dem 3-stündigen Spielablauf erlangten die 30 teilnehmenden Freiwilligendienstleistenden Einblicke in folgende Themenbereiche: Organisationsform, Tätigkeiten und Beteiligungsmöglichkeiten der einzelnen DRK-Gemeinschaften und Angebote, Zusammenwirken im Katastrophenfall sowie die Einsatzmöglichkeiten von Freiwilligendienstleistenden im DRK Sachsen. Den Freiwilligen waren Rollen in den fünf Gemeinschaften sowie dem Suchdienst zugedacht. Es galt im Team sowie im Zusammenspiel der Gemeinschaften den fiktiven Rettungseinsatz zu bewerkstelligen. Ganz realitätsnah wurden auch Rollen für Angehörige, Reporter, Polizisten und Schaulustige vergeben. Das Pilotprojekt Planspiel stieß auf gute Resonanz. Die Stärke des DRK und seines kettengliedartigen Hilfeleistung-Systems wurde klar. In der Folge wird geprüft, ob das Planspiel auch Eingang in andere Bereiche des DRK Sachsen finden kann.
Freiwilligendienstleistende bereiten sich auf ihre Rollen vor

Montag, 5. Februar 2018

Wir suchen Trainer/innen, Multiplikator/innen, Teamer/innen mit Migrationsbiografie zur Verstärkung unseres Trainer/innen-Teams

Sie sind Trainer/in für Interkulturelle Öffnung oder Interkulturelle Kommunikation?
Verstehen Sie sich als Multiplikator/in dieser Themen?
Sind Sie Teamer/in für Globales Lernen?

Wir möchten gern unsere Methodensammlung des Workshops

„Wie wir einander begegnen“

in einem so genannten „Transfer-Workshop“ (train the trainer) an neue Trainer/innen vermitteln. Neue Trainer/innen sollen in die Lage versetzt werden, den Workshop im Zweier-Team danach selbst durchzuführen.

Wenn Sie Interesse haben, die DRK-Methodensammlung kennenzulernen, auszuprobieren und zu besprechen, dann laden wir Sie herzlich ein:


Freitag, 02. März 2018
09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

in den Räumen des DRK in Leipzig oder Dresden

Unsere Trainer/innen arbeiten mit dem Projekt !MitMischen auf Honorarbasis zusammen. Fahrtkosten zu diesem Workshop werden vom Projekt übernommen. 

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bei Interesse bis 15.02.2018 per Mail bei d.schoenfeld@drksachsen.de und teilen Sie uns folgende Angaben mit:

  • Ihre persönlichen Daten - Ein kurzer Lebenslauf wäre schön.
  • Sind Sie Trainer/in? Wenn ja, wofür sind Sie Trainer/in?
  • Haben Sie bereits Erfahrungen in Globales Lernen?
  • Wo können Sie teilnehmen? In Leipzig oder Dresden?

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und stehen für Rückfragen gern zur Verfügung.

Informationen über Details und Konditionen erhalten Sie bei 

Danielle Schönfeld
Projektmitarbeiterin
+49 351 4678-254



Hintergrund:
Seit 2011 entwickelt das Projekt Workshopangebote zu Fluchtursachen und Interkultureller Kompetenz/Öffnung in der Arbeit mit Geflüchteten. Die Kurse richten sich an haupt- und ehrenamtliche Personen, die in den einzelnen Gemeinschaften des DRK auf Orts-, Kreis- oder Landesebene aktiv sind.

Vor zwei Jahren haben sich viele Aufgaben der DRK-Mitarbeiter/innen mit dem Ankommen von Menschen beschäftigt. Es geht nicht mehr allein darum, wie Mitarbeiter/innen in Gemeinschaftsunterkünften oder der Migrationsarbeit den Menschen begegnen. Heute ist wichtig, dass wir reflektieren, wie wir einander begegnen. Wir möchten nicht nur unterstützen, sondern gemeinsam neue Handlungsformen entwickeln.

Menschen vorbehaltslos zu begegnen, ist ein Grundsatz des Roten Kreuzes und mit ihnen vorurteilsfrei zu arbeiten. Der demografische Wandel, Ehrenamts- und Mitarbeitergewinnung stellen uns vor die Aufgabe, Vielfalt verstärkt zu fördern. 


Mittwoch, 24. Januar 2018

Zweites Ausbildungswochenende der DRK Berater/innen für Demokratie und Beteiligung hinter Zwingermauern im verschneiten Bautzen 

Im winterlichen Bautzen führten wir vom 19.01.2018 bis 21.01.2018 das zweite Modul des aktuellen Ausbildungsdurchganges der Berater/innen für Demokratie und Beteiligung durch. Die Teilnehmenden berichteten, wie sie ihren Arbeitsalltag seit dem Modul I im November 2017 mit dem Blick des/der Berater/in für Demokratie und Beteiligung erlebten. Sie waren in ihrer Hausaufgabe angehalten, erste Beratungserfahrungen zu sammeln. Nach anfänglicher Unsicherheit konnten sie bereits von mehreren Situationen berichten, in denen sie ihre bisher erlernten Beratungskenntnisse ausprobieren konnten.

In Modul II ging es neben dem Üben von systemischen Fragetechniken und dem Aktiven Zuhören auch um die Vermittlung von Moderationsmethoden und wie diese Fähigkeiten im DRK-Kontext Anwendung finden können. Gemeinsam wurden Ideen gesammelt, in welchen Situationen eine neutrale Moderation sinnvoll sein kann. Positive Erfahrungen konnte das Projekt !MitMischen in den Kreisverbänden bisher zum Beispiel beim Moderieren von Teamsitzungen, Ehrenamtstreffen, Strategieworkshops oder bei Konfliktgesprächen sammeln.

 
Die Teilnehmenden der Ausbildung hatten sichtlich Spaß und wuchsen als Team mehr zusammen. Dabei unterstützten die lebendige Gestaltung der Weiterbildung und die Abwechslung zwischen Theorie und Praxis.


Teilnehmende bereiten Visualisierungen vor, um Moderationstechniken vorzustellen

Donnerstag, 21. Dezember 2017


Konzepttransfer der Workshops Unterstützung auf Augenhöhe und Flucht und Migration auf Bundesebene 
 
Am 15.12.2017 und 16.12.2017 führten Trainerinnen des Projektes !MitMischen in Kassel einen Transfer der Workshops „Unterstützungsarbeit auf Augenhöhe“ und „Flucht und Migration“ durch.
Der Auftrag wurde vom Generalsekretariat an das Projekt herangetragen. Die Workshops sollten bei dem Transfer an Vertreter/-innen aus anderen Landesverbänden vermittelt werden.
Die Teilnehmenden kamen aus verschiedenen Landesverbänden und hatten unterschiedliche Vorkenntnisse, Erfahrungen, Arbeitsfelder und Verantwortlichkeiten im Bereich Migration, Asyl und auch in dem Bereich Interkulturelle Öffnung im DRK.
Durch den hohen Praxisanteil konnten die Teilnehmenden die Methoden selbst erleben, und reflektieren, mit welcher Zielgruppe und in welcher Situation man diese in die eigene Arbeit einbinden kann.