Donnerstag, 29. März 2018

Deeskalations- und Konfliktmanagement-Schulung als gemeinsame Veranstaltung des Teams Migration/Integration und des Projektes !MitMischen

Das Team Migration und Integration des DRK Landesverbandes Sachsen veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Projekt !Mitmischen und den anderen ostdeutschen DRK-Landesverbänden vom 14.03.2018 bis 16.03.2018 eine Fortbildung zum Thema „Deeskalations- und Konfliktmanagement“.

Ziel der Veranstaltung war es, den Mitarbeitenden der DRK-Kreisverbände für ihre Arbeit in der Flüchtlings- und Migrationshilfe präventive sowie eingreifende Strategieansätze für verbale, nonverbale und körperliche Deeskalation und eine geeignete Kommunikation im Konfliktfall zu vermitteln.

Am ersten Tag ging es vor allem um Einstellungen und Methoden, die dabei helfen sollen, möglichst gut mit den spezifischen Belastungen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen umzugehen. Geleitet wurde dieser Workshop von dem Prozesspsychologen Jörg Heidig, der selbst langjährige Erfahrung in der Flüchtlingshilfe hat. Er stellte den Teilnehmenden verschiedene Methoden zur persönlichen Abgrenzung und Psychohygiene vor und beriet zudem zum Thema Selbstschutz.

Am zweiten Workshoptag folgte ein „Deeskalationstraining“. Mit vielen praktischen Übungen schulten Maik Eberhart und Martin Mierisch, Trainer des sächsischen Gewaltpräventionszentrums (VAP e.V.) die Teilnehmenden hinsichtlich Erklärungsansätze zur Entstehung von Gewalt und Aggressivität, körperlicher und verbaler Deeskalation, Eigenschutztechniken und Methoden zum Eingriff in aggressive Fremdsituationen.



Am dritten Tag setzten sich die Teilnehmenden unter der Anleitung von Kathleen Markwardt (Diplom Soziologin/ Coach) mit dem Umgang mit fremden Kulturen, den daraus resultierenden Missverständnissen und den Methoden einer kulturübergreifenden Zusammenarbeit auseinander.